Fragen und Antworten zum gesetzlichen Erbrecht und Erbfolge (mit Beispielen)

Nachfolgend möchten wir Ihnen einen Überblick über grundlegende Fragen zum gesetzlichen Erbrecht der Verwandten geben. Sowohl Kinder, Eltern als auch Ehegatten finden hier sicher Antworten auf naheliegende und alltägliche Probleme. In Einzelfällen mag hierdurch eine anwaltliche Beratung überflüssig werden, in der Regel ist dies jedoch trotzdem empfohlen und angezeigt. Die Beispielfälle sind nicht als Rechtsberatung gedacht, insoweit wird auch keine Haftung übernommen.

Was versteht man unter dem Begriff gesetzliches Erbrecht?

Sofern kein Testament oder ein Erbvertrag vorhanden ist, gilt das gesetzliche Erbrecht.

Das Erbrecht sieht hier das sog. Verwandtenerbrecht vor, d.h entscheidend ist allein die Verwandtschaft mit dem Erblasser. Ausnahmen gelten für Adoptionen.

Erbe kann wiederum nur sein, wer im Zeitpunkt des Erbfalls lebt. Jedoch gilt auch derjenige als vor dem Erbfall geboren, der bereits gezeugt war.

Beispiel: Der verwitwete Erblasser hat einen unverheirateten Sohn. Dieser soll am 01.05.2010 Vater werden. Der Sohn verstirbt am 01.03.2010, der Vater verstirbt am 01.04.2010. Das Kind/Enkel wird am 01.05.2010 geboren. Gesetzliche Erbfolge?

Der Sohn wird von seinem noch nicht geborenen Abkömmling beerbt. Der nachversterbende Großvater wird ebenfalls von seinem noch nicht geborenen Enkel beerbt. Der Anfall der Erbschaft erfolgt sodann bei Geburt.

Erbrecht nach Stämmen, Linien und Ordnungen - was bedeutet das?

Es gilt zuerst die Erbfolge nach Stämmen, das heißt ein jeder mit dem Erblasser verwandter Abkömmling bildet einen eigenen erbrechtlich relevanten Stamm. Dieser Stamm wird durch den Abkömmling repräsentiert, der dem Erblasser am Nächsten steht, zugleich schließt dieser Repräsentant seine Abkömmlinge von der Erbfolge aus. Fällt dieser Abkömmling weg, treten dessen Abkömmlinge in seine erbrechtliche Stellung ein.

Beispiel: Der verwitwete Erblasser hat einen Sohn Max, dieser hat wiederum zwei Kinder, Paul und Paula. Der Erblasser hatte noch eine Tochter Klara, diese ist vorverstorben, und hinterlässt ebenfalls zwei Kinder, Leo und Leonie.

Es ergeben sich insoweit zwei Stämme, der Stamm des Sohnes Max und der Stamm der Tochter Klara. Auf jeden Stamm entfällt der gleiche Erbanteil. Der Stamm Max wird von Max repräsentiert, der Stamm Klara von deren Kindern. Es erben der Sohn Max zu ½ und Leo und Leonie zu je ¼.

Sind Abkömmlinge nicht vorhanden, gilt die Erbfolge nach dem Linienprinzip, d.h. die Erbfolge wird in mütterliche Linie und väterliche Linie aufgeteilt.

Des Weiteren gilt gesetzlich das Erbrecht nach Ordnungen, d.h. die Verwandtschaftsverhältnisse sind in Ordnungen unterteilt, wobei Erbe einer nachfolgenden Ordnung (z.B. der 2.Ordnung) nur sein kann, wenn Erben der vorhergehenden Ordnung (z.B. der 1.Ordnung) nicht vorhanden sind.

Beispiel: Der verwitwete Erblasser hat einen Sohn, ferner leben noch seine Mutter und sein Vater.

Der Sohn ist Erbe der 1.Ordnung und schließt dadurch die Eltern des Erblassers, die Erben der 2.Ordnung sind, von der Erbfolge aus. Der Sohn erbt, die Eltern des Erblassers nicht.

Beispiel: Die Eltern des verwitweten Erblassers sind bereits verstorben, es lebt aber noch seine Großmutter und sein Bruder.

Der Bruder ist Abkömmling der Eltern des Erblassers und damit Erbe 2.Ordnung. Die Großeltern des Erblassers sind Erben 3.Ordnung. Es erbt also der Bruder, die Großeltern nicht.

Wer sind die Erben 1. Ordnung? Was gilt für adoptierte Kinder?

Die Erben 1.Ordnung sind die Abkömmlinge des Erben und soweit diese nicht mehr leben, deren Abkömmlinge. Erfasst sind also die Kinder, Enkel und Urenkel. Die Kinder (des Erblassers) erben zu gleichen Teilen. Die Erben 1.Ordnung schließen zugleich die Erben entfernterer Ordnungen von der gesetzlichen Erbfolge aus.

Beispiel: Der Erblasser hat vier Kinder und einen Bruder. Der Bruder als gesetzlicher Erbe 2.Ordnung ist durch die Kinder des Erblassers (Erben 1.Ordnung) von der gesetzlichen Erbfolge ausgeschlossen. Die Kinder erben zu gleichen Teilen, d.h. auf jeden Stamm entfällt je ¼. Soweit ein Kind vorverstorben ist, treten an dessen Stelle seine Abkömmlinge ein. Handelt es sich hierbei z.B. um zwei Kinder, so teilen sich diese zu gleichen Teilen dessen ¼ und erben demnach neben den noch lebenden Kindern des Erblassers jeweils 1/8.

Zu den Erben 1. Ordnung zählen auch adoptierte Kinder als eheliche Kinder. Bei der Adoption minderjähriger Kinder erwirbt das Kind den Status eines ehelichen Kindes, die Verwandtschaftsverhältnisse zu den leiblichen Eltern erlöschen (dort kein Erbrecht mehr). Dies gilt auch dann, wenn das Kind seinerseits Abkömmlinge hat. Adoptierte volljährige Kinder werden ebenfalls Erben der 1.Ordnung, die Verwandtschaft und damit auch das Erbrecht zu den leiblichen Eltern bleibt bestehen. Besonderheiten gelten für die Rechtsstellung zu den Verwandten, Adoptionen vor 1977 und Adoptionen nach § 1772 BGB.

Was gilt für nichteheliche Kinder, sind diese auch Erben 1. Ordnung?

Diese sind den ehelichen Kindern gleichgestellt, bis aktuell auf eine Ausnahme.

Hier galten früher erhebliche Besonderheiten, die ihren Grund in der erst späten Gleichstellung ehelicher und nichtehelicher Kinder und in der unterschiedlichen Rechtslage in der ehemaligen DDR ihre Ursache finden. In der ehemaligen DDR wurden bereits im Jahr 1976 die ehelichen den nichtehelichen Kindern gleichgestellt. Diese Regelungen blieben bei Wiedervereinigung erhalten. Mit Gesetz von 1998 wurden sodann auch in der Bundesrepublik die nichtehelichen Kinder den ehelichen Kindern gleichgestellt, soweit die nichtehelichen Kinder nach dem 01.07.1949 geboren wurden. Mit Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 28.05.2009 wurde entschieden, dass der Ausschluss von vor dem 01.07.1949 geborenen nichtehelichen Kindern von der gesetzlichen Erbfolge väterlicherseits rechtswidrig sei. Hierauf hat der Gesetzgeber reagiert, und eine Aufhebung der Grenze 01.07.1949 für alle Erbfälle ab dem 28.05.2009 angeordnet.

Nichteheliche Kinder sind insofern den ehelichen Kindern gleichgestellt, sofern sich der Erbfall nicht vor dem 28.05.2009 ereignet hat, das nichteheliche Kind vor dem 01.07.1949 geboren wurde und der Erblasser nicht auf dem Gebiet der ehemaligen DDR verstorben ist.

Wer sind die Erben 2. Ordnung?

Die gesetzlichen Erben 2.Ordnung sind die Eltern des Erblassers und deren Abkömmlinge, wobei Halbgeschwister nur nach dem Elternteil eintreten, den sie mit dem Erblasser gemeinsam haben.

Leben bei Erbfall noch beide Eltern erben diese allein und zu gleichen Teilen (Erbrecht nach Linien).

Lebt zur Zeit des Erbfalls ein Elternteil nicht mehr, so treten an dessen Stelle dessen Abkömmlinge nach den für die Beerbung in der ersten Ordnung geltenden Vorschriften.

Sind Abkömmlinge nicht vorhanden, so erbt der überlebende Teil allein.

1. Beispiel: Der Erblasser (A) hat keine Kinder. Von seinen Eltern lebt noch seine Mutter, der Vater ist vorverstorben. A hat noch ein „Vollgeschwister“, den Bruder Max.

Die Mutter erbt zu ½. An die Stelle des vorverstorbenen Vaters tritt Max, der dessen ½ erbt.

2. Beispiel: Der Erblasser hat wieder keine Kinder. Seine Eltern sind vorverstorben. Der Erblasser hat noch zwei Vollgeschwister (Max und Erna) und ein Halbgeschwister, Paul, der nichteheliche Sohn des Vaters.

Max und Erna erben als Abkömmlinge der Mutter (1/2), jeweils ¼. Der Erbteil des Vaters geht auf dessen drei Abkömmlinge zu gleichen Teilen über, so dass Max, Erna und Paul nach ihrem Vater jeweils 1/6 erben. Insgesamt erben die Kinder wie folgt: Max und Erna zu je 5/12 und Paul zu 2/12.

Gibt es auch Erben 3. oder 4. Ordnung?

Erben der 3.Ordnung sind die Großeltern des Erblassers und deren Abkömmlinge, gesetzliche Erben der 4. Ordnung sind die Urgroßeltern des Erblassers und deren Abkömmlinge.

Leben zur Zeit des Erbfalls die Großeltern, so erben diese allein und zu gleichen Teilen, also jeder ¼. Lebt ein Teil eines Großelternpaares oder das Großelternpaar nicht mehr, fallen die Anteile den Abkömmlingen (Onkel und Tanten des Erblassers) zu. Lebt ein Großelternpaar nicht mehr und sind Abkömmlinge nicht vorhanden, so erben die anderen Großeltern oder deren Abkömmlinge.

Beispiel: Der 30 Jahre alte Max ist kinderlos, nicht verheiratet und war das alleinige Kind seiner Eltern. Die Eltern von Max sind bereits verstorben. Es lebt noch das Elternpaar seines Vaters, von dem Elternpaar seiner Mutter lebt noch der Vater. Die Mutter des Max hatte noch eine Schwester.

Was gilt bei Tod des Max? Es gibt keine Erben 1.Ordnung (Abkömmlinge des Max) und keine Erben 2. Ordnung (Eltern des Max oder deren Abkömmlinge, Geschwister des Max). Es erben die Großeltern zu je ¼, das ¼ der vorverstorbenen Großmutter des Max geht an seine Tante.

Ist der Ehegatte gesetzlicher Erbe? Gilt dies auch für den Lebensgefährten? Wie hoch ist der Erbteil des überlebenden Ehegatten, 1/4, 1/3 oder 1/2?

Der Ehegatte ist gesetzlicher Erbe, fällt aber nicht der 1.Ordnung oder 2.Ordnung zu. D.h. der Ehegatte verdrängt nicht grundsätzlich die Erben 1. Ordnung oder 2. Ordnung und kann gesetzlicher Erbe auch neben Erben der 3. Ordnung (aber nur bei noch lebenden Großeltern) sein.

Beispiel: Der 30 Jahre alte Max ist kinderlos, verheiratet (Güterstand der Gütertrennung) und war das alleinige Kind seiner Eltern. Die Eltern von Max sind bereits verstorben. Es lebt noch das Elternpaar seines Vaters, von dem Elternpaar seiner Mutter lebt noch der Vater. Die Mutter des Max hatte noch eine Schwester.

Was gilt bei Tod des Max? Es gibt keine Erben 1.Ordnung (Abkömmlinge des Max) und keine Erben 2. Ordnung (Eltern des Max oder deren Abkömmlinge, Geschwister des Max). Der Ehefrau steht neben den Großeltern ½ der Erbschaft zu, die Großeltern erben zu je 1/8, das 1/8 des vorverstorbenen Großelternteils fällt an die Ehefrau, insoweit erhält die Ehefrau 5/8 und die drei Großeltern je 1/8.

Sind weder Verwandte der 1.Ordnung, der 2.Ordnung oder Großeltern vorhanden, so erbt der Ehegatte als alleiniger gesetzlicher Erbe.

Beispiel: Der 30 Jahre alte Max ist kinderlos, verheiratet (Güterstand der Gütertrennung) und war das alleinige Kind seiner Eltern. Die Eltern von Max sind bereits verstorben, ebenso sämtliche Großeltern.

Was gilt bei Tod des Max? Es gibt keine Erben 1.Ordnung (Abkömmlinge des Max) und keine Erben 2. Ordnung (Eltern des Max oder deren Abkömmlinge, Geschwister des Max). Da es auch keine Großeltern mehr gibt, erbt die Ehefrau allein.

Für die Höhe des Erbteils des Ehegatten gilt zunächst der Grundsatz, dass der Ehegatte neben den Erben 1.Ordnung Erbe zu ¼, und neben den Erben 2.Ordnung und den Großeltern Erbe zu ½ wird.

Lebten die Eheleute in dem (üblichen) Güterstand der Zugewinngemeinschaft so erhält der Ehegatte einen zusätzlichen Erbteil von ¼. Dies stellt die Regel dar, da die Zugewinngemeinschaft mit der Ehe begründet wird und ein anderer Güterstand gesondert zu vereinbaren ist. Der Ehegatte erhält insoweit neben den Kindern einen Erbteil von ¼ + ¼, also insgesamt ½, und neben den Eltern des Ehegatten ½ + ¼, insgesamt also ¾.

Lebten die Eheleute im Güterstand der Gütertrennung und sind neben dem Ehegatten zu Erben ein oder zwei Kinder des Erblassers berufen, so erben Ehegatte und Kinder zu gleichen Teilen.

Beispiel: Der 30 Jahre alte Max ist verheiratet (Güterstand der Zugewinngemeinschaft). Er hat zwei Kinder, ein eheliches Kind und ein nichteheliches Kind.

Was gilt bei Tod des Max? Die Ehefrau erhält ¼ gesetzliches Erbteil und ein weiteres ¼ als pauschalen Zugewinnausgleich. Der Erbteil der Ehefrau beträgt insgesamt ½. Das eheliche und das nichteheliche Kind erben als Abkömmlinge 1.Ordnung, zu gleichen Teilen, insofern jeder ¼.

Beispiel: Der 30 Jahre alte Max ist verheiratet (Güterstand der Zugewinngemeinschaft). Er hat keine Kinder, seine Eltern leben noch.

Was gilt bei Tod des Max? Die Ehefrau erhält, da keine Erben 1.Ordnung (Abkömmlinge) vorhanden sind, ½ gesetzliches Erbteil und ein weiteres ¼ als pauschalen Zugewinnausgleich. Der Erbteil der Ehefrau beträgt insgesamt ¾. Die Eltern des Max erben als Erben 2.Ordnung jeder 1/8.

Beispiel: Der 30 Jahre alte Max ist verheiratet (Güterstand der Gütertrennung). Er hat zwei Kinder, ein eheliches Kind und ein nichteheliches Kind.

Was gilt bei Tod des Max? Die Ehefrau erhält 1/3 gesetzliches Erbteil (Ehegatte erbt mit den Kindern zu gleichen Teilen, mindestens jedoch 1/4). Das eheliche und das nichteheliche Kind erben als Abkömmlinge 1.Ordnung, zu gleichen Teilen, insofern jeder 1/3.

Beispiel: Der 30 Jahre alte Max ist verheiratet (Güterstand der Gütertrennung). Er hat vier Kinder.

Was gilt bei Tod des Max? Die Ehefrau erhält 1/4 gesetzliches Erbteil als Mindestanteil. Die vier Kinder teilen sich dann die verbleibenden ¾ zu gleichen Teilen, so dass jedes Kind 3/16 am Nachlass erhält.

Aus diesen Ausführungen folgt, dass der Ehegatte nicht pauschal die Hälfte erbt, sondern man auf Güterstand, die Anzahl der eventuell vorhandenen Abkömmlinge und die Ordnung der weiteren Erben achten muss. Hieraus folgen gesetzliche Erbteile zwischen ¼ und der Alleinerbschaft.

Was ist der Voraus des Ehegatten? Wann erlischt das gesetzliche Erbrecht des Ehegatten?

Haben die Ehegatten kein Testament oder einen Erbvertrag errichtet, so ist der Ehegatte gesetzlicher Erbe. In diesem Fall erhält er als „Voraus“ aus dem Nachlass die Haushaltsgegenstände, die er zur Führung eines angemessenen Haushaltes benötigt. Neben den Erben der 2.Ordnung gebühren im sämtliche Gegenstände des ehelichen Haushalts.

Dies bedeutet, zuerst gehen die Gegenstände an den überlebenden Ehegatten und danach wird der Rest des Nachlasses nach den gesetzlichen Erbquoten aufgeteilt.

Das gesetzliche Erbrecht des überlebenden Ehegatten erlischt grundsätzlich mit der rechtskräftigen Ehescheidung. Das Erbrecht erlischt aber auch dann, wenn zum Zeitpunkt des Todes des Ehegatten die Voraussetzungen für die Scheidung der Ehe gegeben waren und der Erblasser die Scheidung beantragt hatte oder ihr zugestimmt hatte.

Für das Vorliegen der Voraussetzungen der Ehescheidung ist zu prüfen, ob der Ehescheidungsantrag im Zeitpunkt des Todes begründet war (d.h. zulässiger und begründeter Scheidungsantrag; Trennungszeitraum; Scheitern der Ehe).

Beispiel: Der verheiratete Max trennt sich im Jahr 2005 von seiner Ehefrau. Im Jahr 2010 stellt er Scheidungsantrag, der Antrag wird der Ehefrau zugestellt und diese stimmt dem Antrag zu. Max stirbt Anfang 2011.

Der Ehefrau steht kein gesetzliches Erbrecht zu. Die Eheleute waren mehr als drei Jahre getrennt, der Scheidungsantrag der Ehefrau zugestellt und diese hat der Ehescheidung zugestimmt.

Beispiel: Der verheiratete Max trennt sich im Jahr 2005 von seiner Ehefrau. Im Jahr 2010 stellt er Scheidungsantrag und vergisst die Gerichtsgebühren zu zahlen. Der Antrag wird deshalb der Ehefrau nicht zugestellt. Max stirbt Anfang 2011.

Der Ehefrau steht weiterhin ein gesetzliches Erbrecht zu. Die Eheleute waren zwar mehr als drei Jahre getrennt, der Erblasser hat auch Scheidungsantrag gestellt, dieser wurde jedoch der Ehefrau nicht zugestellt. Insofern ist kein rechtshängiges Scheidungsverfahren begründet, so dass es bei dem gesetzlichen Erbrecht der Ehefrau bleibt.
HomeFamilienrechtErbrechtAnwälteKontaktHonorarSitemapImpressum
Rechtsanwälte Wiedner Friedrichstrasse 88 10177 Berlin (Mitte)
Orankestrasse 1 13053 Berlin (Alt-Hohenschönhausen)